{"id":607,"date":"2016-04-11T21:50:11","date_gmt":"2016-04-11T21:50:11","guid":{"rendered":"http:\/\/block1898.de\/?p=607"},"modified":"2016-04-11T21:50:11","modified_gmt":"2016-04-11T21:50:11","slug":"hamburger-sv-sv-darmstadt-98-12-01","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/block1898.de\/?p=607","title":{"rendered":"Hamburger SV &#8211; SV Darmstadt 98 1:2 (0:1)"},"content":{"rendered":"<p>In den bisherigen f\u00fcnf Bundesliga-Duellen gegen den HSV konnten die Lilien bislang keinen einzigen Sieg einfahren. Die bisherige Ausw\u00e4rtsbilanz und die guten Leistungen der letzten Wochen lie\u00dfen aber berechtigte Hoffnungen auf drei Punkte aufkommen. Und da Hamburg ja auch sonst eine ganz nette Stadt ist, waren die meisten Lilienfans ein ganzes Wochenende unterwegs und der G\u00e4steblock seit Wochen selbstverst\u00e4ndlich ausverkauft. Die aktive Fanszene reiste teils mit Bussen, teilweise mit dem Zug direkt zum Spiel an und verzichtete damit gr\u00f6\u00dftenteils auf ausufernde N\u00e4chte in St. Paulis Kneipen wie noch im Vorjahr.<\/p>\n<p>Am Volksparkstadion angekommen ging es ziemlich direkt in den G\u00e4steblock um die heutige Choreo vorzubereiten und den ein oder anderen Gesang schon mal Richtung Rasen zu schicken. Im Stehplatzblock sah man beim Verteilen der Pappen schon einige bekannte (aber teilweise auch gezeichnete) Gesichter. Nachdem alle begr\u00fc\u00dft wurden und jeder seine Papptafel in der Hand hatte, konnte es dann auch los gehen. Die Teams betraten das Feld und im G\u00e4steblock wurde das gekr\u00f6nte Darmst\u00e4dter Stadtwappen mit L\u00f6wen und Lilie auf blau-wei\u00dfem Grund pr\u00e4sentiert. Im Oberrang wurde dazu ein gro\u00dfes &#8222;Darmstadt&#8220;-Banner herunter gelassen, welches durch leichten R\u00fcckenwind leider nicht 100%ig optimal pr\u00e4sentiert werden konnte. Nichtsdestotrotz kann man mit der Aktion durchaus zufrieden sein und der Mannschaft so auch optisch von Beginn an den R\u00fccken st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Aber sowohl die elf K\u00e4mpfer auf dem Rasen, als auch die ca. 4000 auf den R\u00e4ngen kamen anfangs nicht so recht ins Spiel. W\u00e4hrend die Spieler immerhin bem\u00fcht waren und fr\u00fch den Gegner attackierten, waren die ersten Minuten im G\u00e4steblock ungewohnt lethargisch. Egal ob Suff vom Vorabend oder andere Entschuldigungen &#8211; bei so einem wichtigen Ausw\u00e4rtsspiel mit knapper Kartenlage im Stehplatzblock mit verschr\u00e4nkten Armen stumm das Spiel zu verfolgen, ist schon eine ziemliche Verarschung. Das \u00e4nderte sich erst nach und nach als die Lilien immer besser ins Spiel kamen und der HSV seine Chancen nicht nutzen konnte. Das Heimpublikum rund um den G\u00e4stebereich p\u00f6belte dabei ordentlich rum, was die Stimmung nun immer mehr anheizte. Was in unseren Augen allerdings gar nicht ging, waren die &#8222;St. Pauli&#8220;-Rufe vieler 98er. Wie die eigenen Sympathien im deutschen Fussball auch liegen m\u00f6gen, ob man den Hamburger Kiezklub sympathisch findet oder eben nicht &#8211; was z\u00e4hlt ist unser eigener Verein, der weder mit dem HSV noch mit dem FCSP sonderlich viel zu tun hat. Der SVD hat an diesem Tag gespielt und unseren Support ben\u00f6tigt und St. Pauli hat damit wirklich gar nichts zu tun. H\u00f6rt also bitte zuk\u00fcnftig einfach damit auf die Rivalen unserer Gegner abzufeiern und konzentriert euch stattdessen lieber auf den Sportverein, mit dem wir alle mitfiebern.<\/p>\n<p>Nachdem uns also Mathenia im Spiel hielt und es langsam in Richtung Hamburger Tor ging, war es mal wieder das personifizierte Kopfball-Ungeheuer Aytac Sulu, das unsere Lilien in F\u00fcrhung k\u00f6pfte. In der 38. Minute nach einem scharf herein gebrachten Freisto\u00df von Konstantin Rausch, war der Kapit\u00e4n zur Stelle, setzte sich gegen drei Gegenspieler durch und lie\u00df alle mitgereisten Darmst\u00e4dter jubeln. Sp\u00e4testens jetzt \u00fcbernahm Blau-Wei\u00df die Oberhand im Stadion. Das unerm\u00fcdlich k\u00e4mpfende Kollektiv auf dem Spielfeld verz\u00fcckte den eigenen Anhang, der immer besser in Fahrt kam. Und als in der 54. Minute auch noch Jerome Gondorf nach feiner Vorarbeit von Wagner das 2:0 markierte, konnte die Party richtig losgehen. Schade eigentlich, dass wir nicht gleich so ins Spiel gestartet sind, denn nun zeigte sich wie laut man gemeinsam sein kann. Vom Heimanhang nichts mehr zu h\u00f6ren, wobei auch schon vorher keine gro\u00dfen B\u00e4ume ausgerissen wurden. Der P\u00f6bel rund um den G\u00e4steblock hatte mittlerweile auch genug vom gegenseitigen Becheraustausch und verlie\u00df frustriert den Volkspark.<\/p>\n<p>Das 1:2 in der Nachspielzeit durch Holtby brachte dann nochmal das gro\u00dfe Zittern, aber diesmal gab es keinen sp\u00e4ten Ausgleich und die Punkte wanderten verdient auf unser Konto. Kurz mit der Mannschaft gefeiert, wobei knappe Zugzeiten und diese Distanz zu den Spielern in den modernen Bundesliga-Stadien keine augepr\u00e4gten Feierlichkeiten zulassen. Auf der R\u00fcckfahrt d\u00fcrfte jedoch sowohl bei der Mannschaft als auch den Fans noch das ein oder andere Bier geflossen sein. Schoppe!<\/p>\n<p>Bilder vom Spiel sind jetzt bei den <a href=\"http:\/\/usualsuspects2006.de\/bilder\/bilder-2015-2016\/nggallery\/bilder-2015206\/29-spieltag-hsv-svd\">\u00fcblichen Verd\u00e4chtigen<\/a> online.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den bisherigen f\u00fcnf Bundesliga-Duellen gegen den HSV konnten die Lilien bislang keinen einzigen Sieg einfahren. Die bisherige Ausw\u00e4rtsbilanz und die guten Leistungen der letzten Wochen lie\u00dfen aber berechtigte Hoffnungen auf drei Punkte aufkommen. 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