{"id":600,"date":"2016-04-04T22:00:36","date_gmt":"2016-04-04T22:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/block1898.de\/?p=600"},"modified":"2016-04-05T21:33:12","modified_gmt":"2016-04-05T21:33:12","slug":"sv-darmstadt-98-vfb-stuttgart-22-12","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/block1898.de\/?p=600","title":{"rendered":"SV Darmstadt 98 &#8211; VfB Stuttgart 2:2 (1:2)"},"content":{"rendered":"<p>Zum Auftakt der Endspiel-Wochen um den Klassenerhalt gastierte der VfB Stuttgart am B\u00f6llenfalltor. Nach der L\u00e4nderspielpause, die die aktive Fanszene f\u00fcr die Austragung des 2. Andreas-Gompf-Turniers nutzte, hatte jeder wieder Bock auf einen sonnigen Fussball-Samstag und den zweiten Heimsieg der Saison. Die Sonne schien dann zwar nicht ganz so kr\u00e4ftig wie angek\u00fcndigt, doch das B\u00f6llenfalltor f\u00fcllte sich nat\u00fcrlich\u00a0wieder bis auf den letzten Platz. Auch der G\u00e4stebereich war wieder mal ausverkauft und die Stuttgarter Fanszene mit einem Sonderzug angereist. W\u00e4hrend beide Seiten damit besch\u00e4ftigt waren, die letzten Vorbereitungen zu treffen und die Spieler sich auf dem Feld warm liefen, diskutierten die meisten Heiner bei einem Bierchen \u00fcber die heutigen Sieg-Chancen. Um kurz vor halb vier wurde dann in Block1898 der Startschuss f\u00fcr eine, von der Gruppe <em>Ultr\u00e0 de lis<\/em> durchgef\u00fchrte, Choreographie gegeben. Dabei wurde ein Spielautomat zentral im Block hochgezogen und von einem blau-wei\u00dfen Pappenmuster umrandet.\u00a0Der Automat\u00a0wurde dann mit dem Einlaufen der Mannschaften gestartet. Verschiedene Logos und Embleme rund um Darmstadt, das B\u00f6lle und die Lilien\u00a0ratterten nun durch den Spielautomat bis er schlie\u00dflich bei drei gleichen Vereinswappen stoppte und daraufhin den &#8222;Jackpot&#8220; ausspuckte. Insgesamt kann man mit dem Ergebnis zufrieden sein. Sicherlich nicht die gr\u00f6\u00dfte und beeindruckendste Choreographie der letzten Jahre, daf\u00fcr aber eine mit bewegten Elementen, einer Prise\u00a0Darmst\u00e4dter Humor und mit der leisen Hoffnung das Gl\u00fcck heute endlich wieder auf seiner Seite zu haben. Das Spiel konnte also beginnen.<\/p>\n<p>Die Lilien gaben von der ersten Minute an Vollgas und hatten gleich zu Beginn zwei dicke Chancen. Mit einer couragierten Leistung brachte man den VfB einige Male in Bedr\u00e4ngnis und zwang den Gegner zu einigen Fehlern. Der gr\u00f6\u00dfte Bock von Di\u00e9 landete dann direkt bei Sandro Wagner, der eiskalt verwandelte und das B\u00f6lle in Ekstase versetzte. Bis kurz vor Pausenpfiff blieb es bei der verdienten Lilien-F\u00fchung und einige Heiner machten sich gut gelaunt auf den Weg Richtung Bierstand um sich in die langen Schlangen von Leuten einzureihen, die alle kurz vor der Halbzeit Bier holen gehen um nicht in langen Schlangen stehen zu m\u00fcssen. So verpassten viele zwei &#8211; zugegebenerma\u00dfen &#8211; sch\u00f6ne Stuttgarter Tore, die in zwei Minuten das Spiel drehten und somit den bisherigen Spielverlauf v\u00f6llig auf den Kopf stellten.\u00a0In vielen Gesichtern war die Anspannung nun klar abzulesen. Schon wieder trotz guter Leistung verlieren? Wieder gegen einen direkten Konkurrenten zuhause keinen Sieg trotz Chancenplus? Wieder durch scheinbare kurze Unkonzentriertheit die F\u00fchrung verspielt?\u00a0Tiefe Sorgenfalten und Fragezeichen w\u00e4hrend der Halbzeitpause.<\/p>\n<p>Ein kurzer Ruck ging durch das Rund als die Spieler fr\u00fchzeitig und mit einer klaren K\u00f6rpersprache das Spielfeld betraten. Richtig so, niemals aufgeben und jetzt alles daf\u00fcr tun, damit die Punkte heute hier bleiben! Direkt ging es weiter mit den weiten B\u00e4llen in Richtung Stuttgarter Tor. Zun\u00e4chst kl\u00e4rte Tyton noch gegen Wagner, bevor Mario\u00a0Vrancic einen Freisto\u00df gef\u00e4hrlich herein brachte und Peter Niemeyer den Ausgleich k\u00f6pfte. Ein erneuter Jubelsturm und die Erkenntnis: <em>&#8222;Heute kriegt ihr uns nicht klein! Hier geht noch was!&#8220;<\/em> Fortan k\u00e4mpften beide Teams verbissen darum das Siegtor zu schie\u00dfen und gleichzeitig selbst nicht den Knockout zu kassieren. Doch der SVD blieb das gef\u00e4hrlichere Team mit den klareren Chancen. Die F\u00fchrung w\u00e4re sp\u00e4testens nach einem Solo von Heller, dessen Pass Gondorf zu knapp verpasste, verdient gewesen.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe\u00a0Anspannung entlud sich nun\u00a0eher selten in Richtung Spielfeld. Viel zu viele Lilienfans waren nicht in der Lage die Mannschaft bis zur letzten Sekunde zu unterst\u00fctzen und schossen sich lieber auf den ungl\u00fccklich agierenden Schiedsrichter ein. Gerade in solchen Situationen muss eigentlich das ganze Stadion kochen und sich die Seele aus dem Leib schreien. Dies blieben zumindest in Block1898 heute aber einige Fans schuldig. Zu schleppend, zu unmotiviert, zu lethargisch wirkte die Stimmung \u00fcber den Gro\u00dfteil der Spielzeit. Zwar wurde es nach den Toren immer mal wieder laut, doch insgesamt war es von Fanseite eines der schw\u00e4cheren Heimspiele. Das sollte sich in den n\u00e4chsten, entscheidenden\u00a0Duellen gegen Ingolstadt, FFM und Gladbach definitiv nicht wiederholen und war einfach deutlich unter unseren eigenen Anspr\u00fcchen. Sp\u00e4testens nachdem dann Caldirola und Niemeyer den Ball aus k\u00fcrzester Distanz nicht ins Tor bringen konnten, schienen viele Lilienfans innerlich mit dem Spiel abgeschlossen zu haben. Wenn wir jedoch eins in den letzten Jahren gelernt haben sollten, dann dass man erst wenn der Schiedsrichter abpfeift aufh\u00f6ren sollte an den Erfolg zu glauben. Diese Tugend erwarten und sehen wir Woche f\u00fcr Woche bei unseren Spielern. Es wird Zeit, dass auch wir Fans uns dieser Tugend bei Heimspielen wieder bewusst werden.<\/p>\n<p>Auch die Stimmung im G\u00e4steblock hatten viele heute besser erwartet. Die bekannt schlechte Akustik in unserem altehrw\u00fcrdigen Stadion kann dabei eigentlich nicht der einzige Grund gewesen sein und so waren die Schwaben aus unserer Perspektive zwar h\u00e4ufig alle in Bewegung und schwenkten viele Fahnen, doch richtig zu h\u00f6ren waren die G\u00e4ste lediglich vor Anpfiff und nach den beiden Toren. Nach dem Spiel konnten dann relativ schnell die Kosten f\u00fcr die Choreo durch zahlreiche Spenden wieder eingesammelt werden. Vielen Dank an alle, die gespendet oder gesammelt haben! Die n\u00e4chsten Aktionen k\u00f6nnen somit auch finanziert werden und\u00a0wir sehen in dieser Saison hoffentlich doch noch mal einen Heimsieg, der uns dem historischen Ziel &#8222;Bundesliga-Klassenerhalt&#8220; ein gro\u00dfes St\u00fcck n\u00e4her bringt. Am Samstag geht es dann zun\u00e4chst mal nach Hamburg zum HSV, wo gegen den Dino die n\u00e4chsten\u00a0Ausw\u00e4rtspunkte auf das Lilien-Konto kommen sollen. Auch dort gilt:<\/p>\n<p><strong>ALLE GEMEINSAM\u00a0GEGEN DEN ABSTIEG!<br \/>\n<\/strong>Bilder findet ihr wie immer auf der Homepage der <a href=\"http:\/\/usualsuspects2006.de\/bilder\/bilder-2015-2016\/nggallery\/bilder-2015206\/28-spieltag-svd-stuttgart\">Usual Suspects<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Auftakt der Endspiel-Wochen um den Klassenerhalt gastierte der VfB Stuttgart am B\u00f6llenfalltor. Nach der L\u00e4nderspielpause, die die aktive Fanszene f\u00fcr die Austragung des 2. 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